Das Projekt Gemeinschaftsgarten

Die Projekte eines nachhaltigen Dorfentwicklungskonzeptes zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen Mehrfachnutzen haben. Ein Dorfplatz, der neu gestaltet werden soll, macht Sinn, wenn er dadurch auch wirklich DER Treffpunkt für die Bewohner wird. Er sollte aber auch leicht in Ordnung zu halten sein, gleichzeitig in allen Jahreszeiten und bei jedem Wetter schön aussehen, das anfallende Regenwasser filtern, einen Windschutz bieten und und… Man sieht, was die Planung eines Platzes, alles erfüllen muss, damit er auch angenommen wird. Plätze machen sich nur dann bezahlt, wenn sie auch benutzt werden.

Video aus einem Artikel der Zeit-Online vom 14.01.2013

Gärtnern gegen die Krise in Portugal:
Jeder vierte Haushalt in Portugal ist von Armut betroffen, und nicht jeder kann auf staatliche Hilfe hoffen. In Olhao nimmt der Verein Harmonia die Dinge nun selbst in die Hand: Freiwillige bauen Gemüse an, das sie spenden oder verkaufen.

Genauso verhält es sich mit dem Projekt eines Dorfgemeinschaftsgartens. Wenn dieser richtig geplant und bewirtschaftet wird, ist er nicht nur schön anzusehen, sondern kann auch in Krisenzeiten einen wertvollen Beitrag zum (Über-)Leben leisten. Gemeinsam einen Garten zu bewirtschaften, macht natürlich Spass und man vergisst darüber, dass er auch Arbeit macht. Ältere bekommen dadurch wieder eine sinnvolle und regelmäßige Aufgabe und man kann sogar den Kindergarten mit in ein kindgerechtes Gemüsegartenprojekt einbeziehen. Dann lernen die Kleinen auch, wie wundervoll die Natur uns versorgen kann. Und sie lernen schon früh und spielerisch, die Pflanzen heranreifen zu sehen, sie zu versorgen und zu beschützen. Sicher für sie ein eindrucksvolleres Erlebnis, als in der Stadt beim Discounter vor der Einkaufskasse mit seinen Eltern Schlange stehen zu müssen und noch nicht einmal quengeln zu dürfen …

Die Bewohner von Olhao im Süden Portugals haben einen Gemeinschaftsgarten in fast professioneller Art und Weise aufgebaut und sichern sich so ihre Grundversorgung – auch ohne staatliches Zutun und Reglementierung. Hier der Link zu dem sehr sehenswerten Videobeitrag:

 http://www.zeit.de/video/2013-01/2092459654001

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