Mehr Einsatz wagen

Die Zeitschrift oya – anders denken.anders leben hat in ihrer Ausgabe März/April 2015 ein Interview in Barleben mit dem Bürgermeister, dem Leiter des Vereins Mehrgenerationenzentrum und dem Geschäftsführer der ARGE Dorfentwicklung, Hartmut Lüdeling veröffentlicht.

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© Foto: thomas zaschke

Die Chefredakteurin Lara Mallien und der Herausgeber der Zeitschrift, Johannes Heimrath befragten die drei Teilnehmer zu ihren Erfahrungen mit dem bürgerschaftlichen  Engagement in der Entwicklung von Dörfern und Quartieren im ländlichen Raum. Dabei wird deutlich, dass sich im Grunde nur etwas bewegt, wenn es aus der Bürgerschaft – quasi von unten heraus – kommt. Die Ergebnisse von Dorfentwicklungsprozessen, in denen die Bürgerschaft unter fachkundiger Beratung ihre Vorstellungen und Wünsche an die Zukunft eingebracht hat, werden meist von der Politik einstimmig begrüsst und angenommen. Im Gegensatz dazu wird das selbe Gremium bei gut gemeinten Vorschlägen von einzelnen manchmal als „Verhinderungsrat“ empfunden. Grund dafür sind zuweilen Querelen zwischen Parteien oder Interessengruppen, die sich auf einzelne Sachentscheidungen auswirken.

Hartmut Lüdeling hält deshalb Ideen- oder Dorfwerkstätten für ein geeignetes Mittel, Bürgerwünschen mehr Gewicht zu verleihen. Kommunen können durch das verstärkte Bürgerengagement zudem auch Geldmittel einsparen, da gerade in den Dörfern häufig nur unterstützende Hilfen gebraucht werden. Im Vordergrund steht meist ein hohes Maß an Eigeninitiative. Ein Gemeinderat ist also klug beraten, wenn er diese Dorfwerkstätten fördert, beispielsweise durch eine kompetente Begleitung eines „Kümmerers“ (Fachkraft für Regionalkompetenz).

Lesen Sie hier das Interview in voller Länge: mehr.

 

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